Kapitel 1: Wie es ist, ein Moritz zu sein

So, das ist jetzt das erste Kapitel. Hmm, wie fange ich am besten an? Ich habe nicht die geringste Ahnung von diesem Mist hier. Außerdem tut mein Kopf weh. Hoffentlich sind das nicht meine Zähne, Zahnschmerzen sind nämlich doof. Naja – ich war heute beim Zahnarzt, und der hat gesagt, es wäre alles in Ordnung... also kann es daran eigentlich nicht liegen.

Und wo wir gerade dabei sind, vom Thema abzuschweifen, möchte ich gerne noch eine kleine Merkwürdigkeit schildern: Die Fernbedienung meiner Stereoanlage funktioniert nicht mehr so richtig. Also, eigentlich funktioniert sie schon, aber leider gehen nur die Knöpfe für die Lautstärkeregelung und der An-Aus-Knopf, ab und zu gehen sogar noch ein paar andere. An den Batterien kann das eigentlich nicht liegen, denn das ist schon ziemlich lange so, und irgendwie kommt mir das alles ziemlich komisch vor. Ist aber auch egal, zurück zum Thema.

Und genau das ist das größte Problem: Ich habe gar kein Thema! Nun, Sie mögen sich jetzt fragen, warum ich dann überhaupt anfange, ein Buch zu schreiben, und mir nicht zuerst ein Thema überlege... Damit haben Sie natürlich prinzipiell nicht unrecht, aber die ganze Geschichte gestaltet sich etwas komplizierter:

Auf den ganzen Quatsch bin ich durch die Svenja gekommen, wie genau hab ich vergessen, jedenfalls habe ich behauptet, ich würde ein Buch schreiben, ohne mir ein Thema vorzugeben und einfach mal gucken, wohin das Ganze denn so führt. Und wenn ich das so vollmundig verkünde, kann ich ja jetzt nicht einfach kneifen! Ich habe schließlich einen Ruf zu verlieren!

Gut, dann werde ich mir mal ein Thema ausdenken. Machen Sie mit? Ich habe mir da mal ein paar Möglichkeiten überlegt:

a) Warum Bananen gerade sind
b) Warum Bananen gerade sind
c)    Warum die Antworten a und b genau gleich sind

Ach, verdammt noch mal! Open Office ist ein doofes Programm... jetzt ist das „c)“ viel zu weit in die Seite reingerutscht, nur weil irgendeine Automatisch-Einrück-Funktion aktiviert ist -.-

Ja, ich weiß, man sollte in Büchern keine Smileys machen, besonders, weil das mit dem Satzende schwierig wird... also, ich meine jetzt, ob man, wenn der Smiley am Ende des Satzes ist, noch einen Punkt oder ein Ausrufezeichen dahinter setzen muss oder nicht. Mit sieht es irgendwie scheiße aus, aber ohne erkennt man gar nicht, dass der Satz zuende ist. Und ja, das ist auch der Grund, warum ich nach dem Smiley einfach eine neue Zeile gemacht habe – ich weiß mir halt zu helfen! Doofkopp.

So, zurück zum Thema Problemfindung, äh zum Problem Themafindung! Mir fällt gerade was ganz schlaues ein, und zwar könnte ich ja einfach den Kapitelnamen als Thema nehmen! Der kommt übrigens auch von der Svenja. Ist er nicht fantasievoll? Ja? Na, sehen Sie! Sie wird übrigens alle Kapitel benennen, also machen Sie sich auf die eine oder andere Überraschung gefasst!

Also, ich schreibe jetzt mal, wie es ist, ein Moritz zu sein. Es ist schön. Und damit ist das erste Kapitel auch schon vorbei, und jetzt kommt das nächste!